Dinge, die du (vielleicht) noch nicht über mich wusstest.

  1. Den Morgen beginne ich am liebsten in Ruhe bei einer Tasse Kaffee, ausgerüstet mit Notizbuch und Stift. Dann meditiere ich über einen Text aus der Bibel und notiere meine Gedanken dazu.
  2. Als Mittleres von fünf Kindern bin ich im September 1960 in Zürich geboren und in einem geschützten Umfeld in Oberhausen/Glattbrugg (Schweiz) aufgewachsen. Meistens bin ich gerne zur Schule gegangen und liebe es immer noch, Neues zu lernen und mich weiterzubilden.
  3. Mein Name Esther und die Bedeutung «der Stern», «die Strahlende» hat mir immer gefallen. Ich war stolz, wie die persische Königin zu heissen, über die in der Bibel eine spannende Geschichte zu lesen ist.
  4. Eine mutige Entscheidung, die ich nie bereut habe, traf ich mit gut 20 Jahren, als ich Padruot heiratete. Unterdessen gehen wir seit über 40 Jahren zusammen durch dick und dünn.
  5. Meine Muttersprache ist Deutsch, aber ich habe Rätoromanisch gelernt (eine der 4 Landessprachen der Schweiz), weil ich die Muttersprache meines Mannes verstehen wollte.
  6. Das Glück, dreifache Mutter und Schwiegermutter zu sein, ist schwer zu beschreiben und fasse ich heute am liebsten mit DANKBARKEIT zusammen.
  7. Ich bin unterdessen 5faches Grossmami und meine Enkelkinder haben mein Herz im Sturm erobert.
  8. Mein beruflicher Weg startete ich mit meiner Erstausbildung zur Kauffrau in einer Grossbank (damals SBV). Mein erster Arbeitsplatz war am Paradeplatz in Zürich. An meinem allerersten Arbeitstag habe ich x-mal auf die Uhr geschaut, weil er mir endlos lang erschien.
  9. Die Zeit vergessen kann ich, wenn ich ein neues Konzept entwickle, ein Thema erarbeite oder mich in ein Fachbuch vertiefe. So ist es mir schon mehr als einmal passiert, dass ich vergessen habe, rechtzeitig aus der Bahn auszusteigen.
  10. Bei meiner ersten Beratungs-Ausbildung habe ich mich 1991 im Bereich Persönlichkeitsberatung zur Farb- und Modestilberaterin ausbilden lassen. Es fasziniert mich, was Menschen mit dem, was sie sind und haben, machen können. Darum folgten ab 1998 weitere Beratungsausbildungen (Psychosoziale Beratung und Seelsorge bei bcb-schweiz, Coaching, Supervision und Lehrsupervision). Dabei habe ich gelernt, Menschen immer besser wahrzunehmen und auf verschiedenen Ebenen zu unterstützen und zu fördern. Die Faszination ist geblieben und es fliesst viel Herzblut in meine Coaching- und Beratungstätigkeit.
  11. Mit meinem beruflichen Quereinstieg in die Floristik (1998) habe ich mir einen grossen Traum erfüllt und nachher mehr als 10 Jahre mit einem kleinen Teilzeitpensum meine Leidenschaft für Floristik ausgelebt.
  12. In ein paar Sekunden kann ich mich in Ferienstimmung bringen, wenn ich mich über einen Toaster beuge und den Duft von geröstetem Brot wahrnehme und die emporsteigende Wärme spüre.
  13. Ein besonderer Moment war, als ich meine Firma nogler-coaching am 17.2.2010 als Einzelfirma ins Handelsregister eintragen liess.
  14. Mit einigem Herzklopfen unterzeichnete ich den Mietvertrag für meinen ersten eigenen Praxisraum in Wettswil a. A. Um das erste Schild vor der Praxis anzubringen, wartete ich einen Samstag ab, damit mich möglichst wenig Leute dabei beobachten konnten, weil ich Hemmungen hatte, mich so öffentlich zu zeigen :).
  15. Dank der Epidemie im 2020 hat sich mein Online-Business ausgeweitet und meine ersten Online-Workshops, Gruppen-Supervisionen fanden statt. Ich finde es grossartig, dass räumliche Distanz kein Hinderungsgrund mehr ist, was sich meine Kund*innen fördern lassen können.
  16. Mein erster Fernsehauftritt (Schweizer Fernsehen) war im März 2021 beim „Fenster zum Sonntag“ zum Thema „Wut im Bauch“ und hat mich massiv aus meiner Komfortzone herausgeholt.
  17. Als ich 2003 ein Vorstandsmandat bei einer grossen Baugenossenschaft (Rotach, aktuell über 1000 Wohnungen) übernahm, hätte ich nicht gedacht, dass ich so viel Spannendes erleben würde und dieses Mandat beinahe 20 Jahre ausüben würde.
  18. Als Baby habe ich einen Unfall überlebt. Ich wäre beinahe erstickt, weil ein Kind Asche in meinem Kinderwagen gekippt hat.
  19. Ich bin das mittlere von 5 Kindern und habe 3x so viele Schwestern, wie Brüder. Wir sind alle innerhalb 6 Jahren geboren.
  20. Mein allererster Fernkurs begann ich mit ca. 8 Jahren und zog dieses Projekt über lange Zeit durch. Es ging darum, spielerisch zu entdecken, was Jesus und die Bibel uns lehrt und welche Bedeutung es für uns hat. Noch heute liebe ich es, mich weiterzubilden.
  21. Bei meinem einzigen längeren Auslandsaufenthalt lebte ich in London und besuchte eine Handelsschule.
  22. Meine Verlobungsfeier fand auf 1897 m Höhe in Morteratsch im Engadin statt. Der Morteratschgletscher ging seit dieser Zeit um viele Meter zurück.
  23. In meinem Ehering ist ein Vers aus der Bibel aus Psalm 86,11 eingraviert. Der Ring ist unterdessen ein paar Grössen ausgeweitet und um einen Edelstein ergänzt worden.
  24. Meine Lieblingsfächer in der Schule waren Sport und Handarbeiten/Werken. Dank einer Silbermedaille beim Sportabschluss konnte ich an die kantonale Meisterschaft gehen. Das war der Höhepunkt meiner sportlichen Karriere ;). Seither bin ich nur noch „Genuss-Sportlerin“.
  25. Ich war als „Singmeiteli“ (Singmädchen) bekannt, weil ich jeweils als Mädchen singend durchs Dorf nach Hause ging.
  26. Floristik finde ich grossartig. Wenn ich Blumen und Florales sehe, sprudeln bei mir Ideen, was ich damit machen könnte und wie ich sie als Deko nutzen könnte. Dabei kann ich die Zeit völlig vergessen.
  27. Ich bin jeweils ganz erleichtert und beschwingt, wenn ich etwas in die Brockenstube gebracht habe. Der Gedanke, dass ich meinen  «Ballast» loswerde und dabei anderen diese Dinge nützlich sein können, finde ich beflügelnd.
  28. Als Morgenmensch liebe ich es, morgens früh aufzustehen und dem ersten Vogelgezwitscher zuzuhören.
  29. Im Kleider wechseln habe ich viel Übung, denn es gibt Tage, das wechsle ich xmal mein Outfit bis es mir passt und dem wechselnden Wetter angemessen erscheint.
  30. Kaffee trinke ich seit vielen Jahren am liebsten schwarz und ohne Zucker, auch wenn ich mir das früher nie vorstellen konnte.
  31. Ich liebe es, Beeren direkt frisch ab dem Strauch zu essen und ganz besonders Himbeeren.
  32. Sehr bereichernd erlebte ich die Zeit, als ich mehr als 10 Jahre in Wettswil a. A. ein Gesprächsforum für Frauen leitete, die sich persönlich weiterentwickeln wollten. Dabei habe ich viele interessante Referentinnen engagieren können, die zu einem spannenden Lebensthema referiert und inspiriert haben.
  33. Mit der Ausbildung zur Erwachsenenbildnerin (SVEB1) habe ich mir wertvolles Rüstzeug geholt, das mir heute hilft, meine Erkenntnisse in Workshops kreativ weiterzugeben.
  34. Mit der höheren Fachprüfung im Bereich psychosoziale Beratung habe ich mein Beratungs-Profil geschärft und bin jetzt als Prüfungsexpertin engagiert.
  35. Etwas Neues zu entwickeln, begeistert mich. Dass mein Foulardkurs, den ich neu entwickelte, damals auf so riesiges Interesse stossen würde, hat mich überrascht. Es war wie eine Welle, auf der ich sogar ohne Surfkenntnisse reiten konnte.
  36. Mein Spitzname zu Hause war „Esthi-Butzi-Nöggi-Töggi-Finöggi“. Vielleicht gerade, weil ich ein „Finöggi“ (Bezeichnung für ein feingliedriges und schüchternes Mädchen) war, haben mir diese Eigenschaften oft die Türen zu anderen Menschen geöffnet und andere ermutigt, den eigenen Weg zu gehen.
  37. Die Krönung einer Königin mitzuerleben, war ein absoluter Höhepunkt in meiner Kindheit. Ich durfte meinem Grossvater über die Schulter schauen und zusehen, wie er als Imker eine Bienenkönigin mit einem farbigen Punkt verzierte. Immer noch erinnere ich mich an die ganz eigene Duftmischung, zwischen Tabak und Waben, die sich im Raum verbreitete.
  38. Kaum etwas ist für mich entspannender, als gemütlich in einer Hängematte zu lesen oder nachzudenken. Seit mein Mann mir ein ultraleichtes Modell geschenkt hat, spricht nichts mehr dagegen, sie zwischendurch auf einen E-Bike-Ausflug mitzunehmen.
  39. Eine Reise, die mir nachhaltig in Erinnerung blieb, führte von Dehli nach Jaisalmer in Indien. Beim Warten auf den Nachtzug, beobachtete das bunte Treiben der vielen, vielen Menschen in der Bahnhofshalle und war überflutet von den Eindrücken. Dass zudem Ratten, die auf den Geleisen herumhuschten, fand ich richtig gruselig. Es war für mich ein Kulturschock pur!
  40. In meinem Ferienkoffer sind meistens Fachbücher dabei.
  41. Ich habe 3 Instrumente spielen gelernt, Klavier, Gitarre und Querflöte.
  42. Baustellentrips gehörten zu unserem Standard-Ausflug während der Kindheit. Wir kannten jede Baustelle in der näheren Umgebung. Immer noch könnte ich stundenlang neben einer Baustelle stehen und den Arbeitenden zusehen.
  43. Die erste Single (Schallplatte), bei der ich als Kind mitgesungen habe, wurde in unserer Wohnstube aufgenommen.
  44. Ich bin ein absoluter Listenfan. Wenn ich etwas als erledigt abhacken kann, fühle ich mich motiviert.